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EUR/USD Intraday
Die Korrektur im EUR/USD-Kurs setzte sich heute Morgen fort und führte den Wechselkurs unter die charttechnisch wichtige Marke von 1,38 USD. Auch wenn sich das Währungspaar damit am unteren Ende des seit Tagen vorherrschenden Seitwärtsmarktes bewegt, kann noch nicht von einem Trendwechsel gesprochen werden. Nach wie vor ist das fundamentale Marktsentiment aufgrund der expansiven Geldpolitik der Federal Reserve für das wichtigste Währungspaar bullish.
Neue Impulse könnten heute von den US-Konjunkturdaten kommen. Um 14:30 Uhr werden die Aufträge für langlebige Güter erwartet. Diese Zahlen werden ein Indikator dafür sein, ob US-amerikanische Unternehmen wieder investieren und an eine Belebung der heimischen Konjunktur glauben. Um 16:00 Uhr werden dann die Neuverkäufe von Häusern in den USA gemeldet. Marktteilnehmer erwarten jedoch keine großen Überraschungen von dem am Boden liegenden US-Immobilienmarkt.
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Oliver Bossmann
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Der Handel mit Devisen und CFDs auf Margin beinhaltet hohe Risiken und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Jeder Anleger, welcher mit Devisen und CFD Produkten handeln möchte, sollte sich über die Risiken im Klaren sein und im Falle von Fragen oder Zweifeln eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Jegliche Meinungen, Nachrichten, Recherchen, Analysen, Preise oder andersweitige Informationen sind als Marktkommentar aufzufassen und dürfen nicht als Aufforderung zum Handeln mit Finanzprodukten angesehen werden. Wir schließen Garantien auf Vollständigkeit und Genauigkeit des veröffentlichten Materials aus. Prognosen über die Zukunft sind grundsätzlich unsicher. Die FXCM Holdings LLC wird keine Haftung für jegliche Verluste oder Schäden übernehmen, darin eingeschlossen sind ohne Beschränkung jegliche entgangenen Gewinne, die direkt oder indirekt aus dem Vertrauen auf unsere Dienste und Informationen entstehen.
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„Big Events“ für den EUR/USD-Kurs am heutigen Handelstag
Der heutige Handelstag wird durch eine Reihe wichtiger US-Konjunkturdaten bestimmt. Das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer gilt vor allem den Zahlen zum BIP für das dritte Quartal, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Die Prognosen liegen hier bei 2 Prozent Wachstum nach zuvor 1,7 Prozent im Vorquartal. Ebenfalls um 14:30 Uhr werden der Kostenindex für Beschäftige und die persönlichen Konsumausgaben gemeldet. Der Nachrichtenreigen wird dann um 15:55 Uhr vom Index zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und dem Chicago Einkaufmanagerindex beendet. Die erwarteten Wirtschaftsdaten ermöglichen den Marktteilnehmern einen tiefen Einblick in die Verfassung der amerikanischen Wirtschaft und es ist allen wohlbekannt, dass die Zahlen der Federal Reserve unter anderem als Entscheidungsgrundlage für die Höhe und die Dauer der anstehenden quantitativen Lockerung dienen werden. Für den EUR/USD-Kurs bedeuten die Daten deshalb in erster Linie, dass ab 14:00 Uhr mit einer hohen Volatilität zu rechnen ist. Die Charttechnik wird heute eine Nebenrolle einnehmen. Widerstände und Unterstützungen sollten erst nach den Zahlen wieder als Anhaltspunkte für den Kursverlauf zur Geltung kommen.
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EUR/USD Intraday
Nach den wichtigen Konjunkturdaten des Freitags steht der EUR/USD-Kurs wieder über der Marke von 1,39 USD. In den frühen Morgenstunden gab es schon einen Versuch, die charttechnische Widerstandslinie bei 1,40 USD zu überwinden. Neue fundamentale Impulse könnten heute aus den USA kommen. Dort werden um 15:00 Uhr die Zahlen des ISM Index des verarbeitenden Gewerbes gemeldet. Eine schwache Lesung des ISM Index könnte dem EUR/USD-Kurs im weiteren Verlauf den nötigen Schub über die 1,40 USD Marke geben. Aus Europa werden heute keine wichtigen Daten erwartet.
Die charttechnische Analyse zeigt, dass sich der EUR/USD-Kurs inmitten des seit Anfang Oktober gestarteten Seitwärtstrendmarktes bewegt. Aktuell befindet sich das Währungspaar auf dem Weg an die obere Begrenzung des vorherrschenden Seitwärtstrendkanals. Der Wechselkurs könnte kurzfristig Unterstützung an der 1,3940 USD Linie finden und von dort aus einen neuen Angriff auf die 1,40 USD Marke beginnen. Sollte diese Unterstützungslinie nicht halten wäre die wichtige 1,39 USD Marke die nächste markante Unterstützung. Ein neuerliches Unterschreiten könnte Abwärtspotential generieren und das Währungspaar bis an das Niveau im Bereich um 1,38 USD führen. Diesem Szenario wird aber momentan eine geringere Wahrscheinlichkeit zugeordnet. Wahrscheinlicher ist der Ausbruch über die 1,40 USD. Würde diese Marke nachhaltig genommen, könnten weitergehende Kurse des Wechselpaares bis 1,4080 USD während des heutigen Handelstag möglich sein.
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EUR/USD Intraday
Europäische Notenbank im Fokus der Devisenmärkte
Der heutige Handelstag wird wieder ein volatiler Handelstag für den EUR/USD-Kurs werden. Für Marktteilnehmer stehen vor allem die Zinssatzentscheidung und die darauf folgenden Aussagen der EZB im Fokus. Die Mehrheit von ihnen erwartet keine Zinssatzänderungen.
Daneben stehen wieder einige wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. So werden aus Europa um 10:00 Uhr der Einkaufsmanagerindex und um 11:00 Uhr der Produzentenpreisindex erwartet. Um 13:45 Uhr gibt die EZB aller Voraussicht nach ihre Entscheidung bekannt. Kurz vorher, um 13:30 Uhr, kommen aus den USA wichtige Arbeitsmarktdaten und Angaben zum Niveau der Lohnstückkosten. Am späten Nachmittag wird der Nachrichtenreigen dann mit den Umsatzzahlen der großen US-amerikanischen Warenhausketten beendet.
Charttechnisch hat der EUR/USD-Kurs den Ausbruch aus dem seit Anfang Oktober bestehenden Seitwärtsmarkt bewältigt und könnte heute Impulse für einen weiteren Anstieg bekommen. Das Kursziel des Währungspaares könnte aus charttechnischer Sicht bei 1,45 USD liegen. Dort befindet sich der nächste Kurswiderstand, an dem der Anstieg vorerst gestoppt werden könnte. Sollte der Wechselkurs heute im Laufe des Handels unter die Marke von 1,41 USD fallen, wäre der aktuelle Aufwärtsimpuls erst einmal zunichte und weiteres Abwärtspotential könnte generiert werden. Dann wären Kurse um 1,40 USD denkbar.
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EUR/USD Intraday
EUR/USD im heutigen Handelsverlauf schwächer
Am letzten Handelstag der Woche erwarten die Marktteilnehmer mehrere wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA. Aus Europa werden die Einzelhandelsumsätze und die Auftragseingänge für die deutsche Industrie gemeldet.
Entscheidend für den heutigen Verlauf des EUR/USD-Kurses werden jedoch vor allem die US-Arbeitsmarktdaten um 13:30 Uhr sein. Die Arbeitslosigkeit ist mit 9,6 Prozent nach wie vor hoch. Solange es keine Trendwende am Arbeitsmarkt gibt, steht zu erwarten, dass die Federal Reserve ihre expansive Geldpolitik fortsetzen und den US-Dollar weiterhin schwach halten wird. Um 15:00 Uhr werden Zahlen vom US-Immobilienmarkt berichtet. Auch hier halten Marktteilnehmer Ausschau nach einem Zeichen der Trendwende.
Der EUR/USD-Kurs zeigte sich heute Morgen im Handelsverlauf schwächer und notiert aktuell unter der Marke von 1,42 USD. Die ausstehenden Fundamentaldaten könnten diesen kurzfristigen Trend schnell umkehren und dem Wechselkurs den nötigen Aufwärtsimpuls geben, um wieder über die Kursmarke von 1,42 USD zu steigen. Notiert der Wechselkurs hingegen unter 1,41 USD, ist dies aus charttechnischer Sicht sehr negativ zu bewerten. Diese Entwicklung könnte das Währungspaar wieder in den Seitwärtsmarkt der vergangenen Wochen zurückführen, dessen Grenzen zwischen 1,37 USD und 1,41 USD lagen.
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EUR/USD-Kurs - Stimmung trübt sich ein
Der EUR/USD-Kurs tendiert am Montagmorgen schwach und befindet sich aktuell deutlich unter der Marke von 1,40 USD. An fundamentalen Daten stehen heute einzig um 12:00 Uhr die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion auf Monats- und Jahresbasis an. Stark volatile Bewegungen am Devisenmarkt sind daher nicht zu erwarten.
Der EUR/USD-Kurs wird in erster Linie von der Markttechnik bestimmt. Das Währungspaar hat an Aufwärtsdynamik verloren und notiert wieder im Anfang Oktober begonnenen Seitwärtsmarkt zwischen den Notierungen von 1,41 und 1,37 USD. Sollte der EUR/USD-Kurs im Verlauf des heutigen Handelstages über Kursstände von 1,4070 steigen, wäre das jedoch ein bullishes Zeichen und würde die aktuell charttechnische Schwäche neutralisieren. Devisenhändler könnten die Kursverluste von Freitag und heute als kurze technische Korrektur einstufen und wieder auf steigende Notierungen setzen.
Sollte heute hingegen die Unterstützung bei 1,3860 USD nach unten durchbrochen werden, würde dies die eingetrübte Stimmung im EUR/USD-Kurs bestätigen und könnte für diese Woche einen weiteren Seitwärtsmarkt bedeuten.
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FXCM Wöchentlicher Marktkommentar:
Inflationsreport diktiert Kurs für das Britische Pfund
„Gleichbleibend hoher oder sogar steigender Inflationsdruck dürfte die Bank of England von zusätzlichen Maßnahmen zur Lockerung der Geldmarktpolitik abhalten“, meint Torsten Gellert, Managing Director von FXCM Deutschland. Am Mittwoch erscheint der vierteljährliche Inflationsreport der Bank of England (BoE). Er dient Devisentradern als Anhaltspunkt, wie die Minutes der Bank of England Mitte November ausfallen könnten.
Während die bisher veröffentlichten Wirtschaftsdaten zum dritten Quartal 2010 die Erwartungen der Analysten übertroffen haben, ist davon auszugehen, dass die Verbraucherpreise weiterhin über dem Zielwert der BoE von zwei Prozent liegen. Im September 2010 betrug die britische Inflationsrate 3,1 Prozent. In den USA fiel sie mit 1,14 Prozent deutlich niedriger aus. „Vergleicht man die Rahmenbedingungen in Großbritannien mit denen in den USA, fällt nicht nur die unterschiedliche Inflationsrate ins Auge. Es liegt auch auf der Hand, dass die Konsolidierung der Staatsfinanzen in Großbritannien momentan deutlich mehr Gewicht erhält. Welcher Weg der langfristig bessere ist, wird dies- und jenseits des Atlantiks heftig diskutiert“, erläutert Gellert.
Ungewöhnlich deutlich haben sich kürzlich die deutschen Minister Schäuble und Brüderle zu diesem Thema geäußert und die US-Administration zu größerer Ausgabendisziplin angehalten. Sie wiederum hält eine stärker nachfrageorientierte Wirtschafts- und Fiskalpolitik in der EU für angebracht. Solange diese beiden Lager gegensätzliche Ansichten vertreten, dürfte der US-Dollar laut Gellert gegenüber dem Britischen Pfund und dem Euro unter Druck bleiben.
Die Britische Regierung hat erst vor zwei Wochen umfangreiche Ausgabeneinschnitte in Höhe von rund 800 Milliarden Pfund angekündigt, um die Staatsschulden einzudämmen. „Obwohl zu erwarten ist, dass sich diese Einschnitte im britischen Staatshaushalt und die Steuererhöhungen Anfang des kommenden Jahres negativ auf das Wachstum der britischen Wirtschaft auswirken, gewinnt das Pfund Sterling gegenüber dem US-Dollar momentan an Wert“, meint Gellert. Notierte der Wechselkurs USD/GBP noch im Mai bei rund 0,70 GBP, ist er in den vergangenen Wochen auf das Niveau von Jahresbeginn und die Marke von rund 0,61 GBP zurückgekehrt. Ein Grund dafür ist in den zusätzlichen Anleihekäufen der US-amerikanischen Federal Reserve zu sehen, die die Schwäche des US-Dollars begünstigt haben.
Die britische Notenbank ließ jüngst verlauten, dass sie ihr Ankaufprogramm für Anleihen über rund 200 Milliarden Pfund nicht ändern wolle. Marktteilnehmer rechnen daher nicht mit einer Aufstockung des Programms. „Sollte sich die Erholung der Wirtschaft in Großbritannien trotz der Einschnitte im Staatshaushalt als robust erweisen, besteht keine Notwendigkeit für eine weiterhin lockere Geldpolitik. Dann dürfte der Sterling weiterhin profitieren“, meint Gellert. Die Ratingagentur S&P hat bereits angekündigt, dass sie kein weiteres Downgrade bei der Bewertung Großbritanniens vornehmen werde – selbst wenn die Zentralbank weitere Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft umsetzen sollte.
09.11.2010, Dienstag
- Deutschland: Verbraucherpreisindex
10.11.2010, Mittwoch
- Großbritannien: Bank of England Quarterly Inflation Report
- Australien: Arbeitslosenrate Oktober
- China: Leistungsbilanz Oktober
11.11.2010, Donnerstag
- G20-Gipfel in Seoul, Südkorea
12.11.2010, Freitag
- Deutschland: Zahlen zum BIP Q3 2010
- USA: Index zum Verbrauchervertrauen der University of Michigan
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