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  1. #1
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    liege oft falsch

    Hallo in die Runde!

    Mir gelingt es mit fast seltener Präzision, verkehrt herum einzusteigen.

    Soll heißen. wenn ich zB bei EURUSD auf Kaufen einsteige, dreht der Kurs fast garantiert in die andere Richtung. Im Nachhinein sehe ich zumeist, daß ich ursprünglich doch richtig gelegen hatte...

    Habe mittlerweile alle Indikatoren rausgenommen - mein einziger Indikator ist das Candle- Stick- Chart.

    Ich meine, Indikatoren gibt es wie Sand am Meer und man sollte sich nicht auf den Aussagegehalt solcher - mathematisch aufwendigen - Kurven, Linien und Modelle - verlassen - denn dann ist man verlassen.

    Denn es relativ sinnlos, über vergangene Kursverläufe irgendwelche Indikatoren und div. Bänder drüberzulegen, denn das ist die VERGANGENHEIT.

    Dieses ist so zuverlässig, als wenn ich sagen wollte:

    Heute haben wir schönes Wetter und in 2 Tagen/ Wochen/ Monaten ist noch viel schöneres Wetter. Was ist, wenns Anderes kommt?...

    Oder:

    Welcher Wetterfrosch kann voraussagen, welches Wetter wir am soundsovielten haben werden?

    Oder:

    Wer konnte voraussagen, wann der Eyjafjalla auf Island ausbricht und wie weit und in welche Richtung seine Aschewolken vertragen werden.

    Und: Wann wird der Eyjafjalla wieder zur Ruhe kommen.

    Also:

    Um beim obigen Beispiel zu bleiben, wer kann voraussagen, wieviel zB EURUSD am soundsovielten wert ist?

    freundlichen Dank für gute Antworten
    Thomas

  2. #2
    Moderator
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    Hi Powerbauer, ich will dir ja nicht den Mut nehmen, aber 99% der Leute, die Trading anfangen, hören (oft pleite!) wieder damit auf. Es gibt nur wenige wirklich gute Trader. Und die Guten machen das seit Jahren schon und immer mit demselben System. Oft müssten sie gar nicht mehr arbeiten/Traden, denn sie haben genug, aber es macht ihnen einfach Spass. Die Trader die ich kenne, haben aber alle ein einzigartiges Erfolgsrezept, das auch scheinbar nur bei ihnen selber funktioniert, denn wenn es ein anderer ausprobiert, klappt es nicht. Will sagen, jeder Trader muss für sich selber herausfinden, was für ihn funktioniert und was nicht. Wenn du ganz am Anfang bist, dann arbeite mit sehr sehr kleinen Beträgen, und mach nicht weiter, wenn es nicht funktioniert. Geb dir ein Limit, Zahle auf dein Handelskonto nur ein viertel von dem ein, was du als "Spielgeld" über hast. Und dann entwickle eine Methode, die für dich selber klappt. Wenn dein Geld alle ist, hast du so zumindest noch drei weitere Versuche
    Die besprochenen Aktienanlagen und Investmentideen stellen lediglich meine persönliche Meinung zum aktuellen Marktgeschehen dar. Keinesfalls sollten Sie nur aufgrund des hier geschriebenen Postings Wertpapiere kaufen oder verkaufen. Kontaktieren Sie dazu ihren Finanzberater. Desweiteren werden alle Informationen aus vom Autor vertrauenswürdigen Quellen entnommen, dennoch kann es zu Fehlern kommen. So stellen die hier beschriebenen Sachverhalte keinesfalls notwendigerweise richtige Tatsachen dar.

  3. #3
    Stylish0086
    Gast

    Schreib mir mal ne Privatemai.
    ich will nur sagen wenn du anfänger bist dann hör auf auf dem Forexmarkt das die Elite desziplin fang mit dem aktien markt an du weist noch garnicht wirklich was los ist. Hör auf sonst bist du bald Pleite glaubs mir

  4. #4
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    Dem kann ich nur zustimmen! Wenn man noch ganz am Anfang steht, sollte man sich ersteinmal nur auf Aktien beschränken. Diese verlaufen sehr viel ruhiger und geben dir so die Möglichkeit ein Gefühl für die Materie zu entwickeln. Später dann, wenn du einen richtigen Durchblick hast und "verstanden" hast, worum es wirklich in diesem Geschäft geht, solltest du dich in dieses Haifischbecken begeben.

    Ich handle seit Jahren erfolgreich als Daytrader und konzentriere mich immer noch auf die Aktienmärkte...

    Denke darüber nach!

  5. #5
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    Vielleicht steigst du einfach zu schnell aus bzw. schlägst zu schnell zu. Wenn du länger drin bleibst und der Kurs länger in eine Richtung schwenkt, ist der Puffer größer und steigst gut aus.

  6. #6
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    allein die Frage ist Gold wert...:-)

    Hallo Powerboower. Sorry, aber ich muss gerade ein bisschen lächeln. Wenn es tatsächlich möglich wäre, vorauszusagen, welche Aktie am soundsovielten eines Monats wie viel Wert ist, wäre die Riege der Multi-Millionäre sicherlich schon in rasend kurzer Zeit schlicht unüberschaubar. Bitte korrigiere mich einer, wenn ich falsch liege... Gruß, Berea

  7. #7
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    Hi everybody.Sicherlich ist die weite Welt des Aktienhandels ein wenig undurchsichtig. Aber dank spezieller Fachliteratur in Verbindung mit guter Beratung durch Fachleute lichtet sich doch oftmals das Dunkel. Aber ich muss einigen Leutchen hier tatsächlich Recht geben: NOCH ist es nicht voraussehbar, wann welche Aktie wieviel Wert sein wird. Schön wär's. Ich hoffe, dass ich zu dem Zeitpunkt noch immer jung und knackig bin. Denn dann hätte ich wenigstens noch was von den daraus resultierenden Renditen.:-) :-).

  8. #8
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    ...jo. Hier stimme ich den Vorrednern zu. So vielversprechend der Finanzmarkt oftmals auch erscheint, so risikoarm sollte die letztendlich gewählte Anlagevariante auch sein. Also lieber erst mal Finge weg von Forex und Konsorten. Vielleicht beim nächsten Mal.

  9. #9
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    Das Risiko, Verluste einzufahren, ist schlicht und einfach zu groß. Dementsprechend vorsichtig sollte man also auch agieren. Keine Frage. Da kann ich aber nur für die "Gelegenheitstrader" sperchen, wie ich einer bin. Erfahrene Hasen sehen das Ganze aber sicherlich etwas anders.

  10. #10
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    Chartanalyse vs. Fundamentalanalyse
    Die Chartanalyse ist die Kunst aus dem bisherigen Kursverlauf und daraus berechneten Kenngrößen oder Zeichen (Fähnchen, candle-sticks...) den künftigen Kurs vorherzusagen.

    Historisch vor über 1000 Jahren ist sie entstanden weil Reisbauern den zukünftigen Reispreis anhand dieser Methode oft relativ gut einschätzen konnten.
    Gute Literatur hierzu: "Technische Analyse der Finanzmärkte” von John J. Murphy (nein nicht der von Murphys law)

    Die Fundamentalanalyse analysiert Firmendaten (Umsatz, Gewinn, Megatrends usw.) um dann unterbewerte Aktien/Märkte zu finden. Ein typischer Verteter ist Warren Buffet.

    Beide Schulen stehen oft in Konkurrenz, beide Methoden kombiniert werden (leider) nur sehr selten verwendet

    Beide Metoden führen im Durchschnitt bei nur 4 von 10 Trades zu einem Gewinn, deswegen ist die Verlustbegrenzung so wesentlich.

    MFG
    SellTrader
    PS: Forex würde ich am Anfang nicht machen, da sind zuviele Profis die z.B. high frequency trading(im Millisekundenbereich) machen und Anfängern nicht die geringste Chance lassen
    Geändert von Selltrader (01.10.2010 um 19:44 Uhr)

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