Aus meiner Sicht wäre eine zu grosse Hilfe der EU eher kontraproduktiv längerfristig gesehen. Denn das eigentliche Problem, an welchem die wirt. stärksten EU-Länder leiden, sind die überhöhten Staatsausgaben in der Politik meiner Meinung nach. Verglichen zur Schweiz ist der Berufspolitiker in der EU um ein Vielfaches mehr vertreten, d.h. dem Staat fallen zusätzliche Fixkosten an. Weiter sehe ich in der EU eine zu dichte Bürokratie - kein Wunder bei so vielen Beamten - , die einiges erschwert und eben eine riesen Summe an Ausgaben hinterlässt.
Genau eine solche untransparente Bürokratie lässt die Bürger das Vertrauen in ihren eigenen Staat verlieren, was unverwunderlich dazu führt, dass vermögende Bürger ihr Geld im Ausland deponieren, als dass sie horrende Steuern zahlen, welche in erster Linie als Lohn für die zahlreichen Beamten ausbezahlt werden und in zweiter Linie nicht sinvoll eingesetzt werden.
Ich denke nicht, dass es zum selben Ausmass käme, wenn Griechenland einen Staatsbankrott ankündigen würde, wie bei LB. Denn Griechenland war schon lange dafür bekannt, hoch verschuldet zu sein. Darum gehe ich davon aus, dass die Investments in dieses Land mit einer grösseren Sicherheit getätigt worden sind als Investments in Deutschland. Soweit ich weiss, ist die EZB weder an der finanziellen Unterstützung, noch an einem Staatsbankrott Griechenlands interessiert. Sie will gemeinsam mit den anderen europäischen Staaten einen generell geltenden Sparplan entwicklen. Ob sich dann jeder dran hält, sei so dahin gestellt, aber die Richtung ist aus meiner Sicht schon mal lobenswürdig.
Schliesslich liegt es beim Menschen, ob er seinen Emotionen widerstehen kann und somit die richtigen Entscheidungen für sein Land fällen kann. Wie beim Traden sind die bekanntesten Emotionen auch in der Politik Angst & Gier.


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